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WAS IST SCHAMANISTISCHE HEILKUNDE?

Nicht alle Schamaninnen und Schamanen arbeiten heilerisch. Manche  verstehen sich als neutrale Bewusstseinsforscher, manche haben sich darauf spezialisiert, anderen Menschen zu schaden. Das wird in Europa oft mit "Voodoo" gleichgesetzt. (Voodoo ist eine afro-brasilianische Form einer ursprünglich schamanischen Arbeit in Afrika. Heute ist fast nur noch der "Schadenszauber" übriggeblieben.)

Dagegen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schamanischen Heilern und Heilerinnen sehr gute Arbeitsergebnisse bescheinigt und sie in den Rang von „Priesterärzten“ erhoben.

Wie leben und arbeiten schamanische Heiler?

Schamanische Heiler und Heilerinnen sind ganz und gar der Heilung verpflichtet. Sie müssen eine untadelige Lebensweise führen, damit sie heilerisch arbeitsfähig sind. Üblicherweise führen sie ein eher unauffälliges Alltagsleben als ganz normale Menschen. Sie führen kein priesterlich, asketisches Leben.

Sie haben dennoch eine in der Gemeinschaft geachtete Rolle, die Geschichte und die Künste zu bewahren.

Wenn sie von Kranken konsultiert werden, verwandeln sie sich. Sie ändern ihre Bewusstseinsebene auf die von ihnen bevorzugte Art. Dann kommunizieren sie auf unterschiedliche Weise mit der geistigen Welt. Dort holen sie Ratschläge zur Behandlung ab. Es kann das Energiesystem des Köpers durch einen Schock gestört sein, es kann ein Teil des Menschen z. B. durch Trauer verloren gegangen sein. Etwas muss vielleicht herausgezogen, etwas vielleicht hineinmassiert werden.

Entscheidend ist, dass die geistige Führung selbst den Hauptanteil an der Heilung von Kranken übernimmt.

Möglicherweise werden zusätzlich Kräuter oder bestimmte Bäder verordnet, und wer z. B. etwas gestohlen hat, muss es zurückgeben, wer Streit mit der Familie hat, wird angehalten Frieden zu stiften. Manchmal wird eine bestimmte Ernährung angeordnet. Kranke werden oft angehalten, selbst aktiv zu ihrer Gesundung mit beizutragen.

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Was ist ein Heilritual?

In manchen Situationen ist die Ausrichtung eines Heilrituals erforderlich. Die schamanische Heilerin oder der Heiler braucht dazu die Gemeinschaft, die für die Kranken zuständig ist.

Die Verbundenheit mit einer tragenden Gemeinschaft die die wesentlichen Wertvorstellungen teilt, ist in traditionellen Gesellschaften selbstverständlich. Die geistigen Kräfte werden bei einem Ritual angerufen und zur aktiven Mitarbeit für die Heilung gewonnen.

Wer heilt, hat Recht!

Sicherlich kann der oft eintretende Erfolg schamanischer Behandlungen mit einem gewissen Placeboeffekt erklärt werden. Da diese Behandlung risikolos ist, wäre es dann zweifellos die bessere Medizin.

Allerdings ist auch ein Erfolg bei manchen "Zweiflern", Säuglingen und selbst bei Tieren häufig. Das stellt uns vor die Frage, was wirkt. Schamanische Heilerinnen und Heiler sagen dazu nur: "Es ist das Göttliche!"

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Wie leben und arbeiten schamanische Heiler?

Was ist ein Heilritual?

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